Bi-opt

Bettina Illig
Consulting für medizintechnische Anwendungen

Tue Gutes und rede darüber!

12.09.2014

HERZINFARKT - Die ersten Sekunden und Minuten entscheiden!!!

Von: Bettina Illig
Man kennt ihn aus den U-Bahn Schächten. Den Defibrillator. Doch wie setzt man ihn richtig ein? Wo steht das nächste Gerät, was ist wichtig darüber zu wissen?


Noch immer sterben in Deutschland jährlich 100 000 Menschen am Plötzlichen Herztod, weil mit den lebensrettenden Maßnahmen leider meist viel zu spät begonnen wird. Nach dem Absetzen des Notrufes, bis zum Eintreffen des Rettungswagens vergehen oft ca. 10 – 15 Min, je nach Verkehrslage.

Was tun in der Zwischenzeit? Nichts zu tun, ist bei einem Herzstillstand das Schlimmste! Die lebensrettende Maßnahme ist meist der Einsatz eines Defibrillators!

Sie kennen ihn meist aus den U-Bahnschächten und im Notfall wird er eingesetzt um den plötzlichen Herztod zu vermeiden die Folgeschäden zu reduzieren. Unter Einsatz eines Defibrillators im Notfall steigt die Überlebenschance eines jeden Betroffenen auf über 90%! Er sollte nach Möglichkeit in den ersten zwei Minuten nach einem Herzstillstand angewendet werden. - Danach sinken die Chancen, den Patienten zu retten mit jeder Minute um etwa zehn Prozent. 

Es gibt viele Bereiche, in denen man die Öffentlichkeit aber auch Medizinisches Fachpersonal weiter sensibilisieren muss.

Der Aufgabe der Qualitätssicherung zum Einsatz von Defibrillatoren hat sich das Beratungsunternehmen BiOPT verschrieben. Neben Projekten um die Bereitstellung von Defibrillatoren im öffentlichen Bereich zu forcieren gibt es nun ganz speziell ein Projekt für die Bereitstellung von Defibrillatoren spezielle in deutschen Kliniken.

Als Dienstleister für Medizintechnik- und Medizinproduktehersteller hat sich BiOPT mit dem marktführenden Hersteller von Defibrillatoren, zusammengesetzt, um mehr Einblick in das Thema zu bekommen. Laut der Geschäftsführerin Bettina Illig wolle man herausfinden, welchen Support Hersteller geben können, um einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Qualität bei einem Einsatz eines Defibrillators zu leisten. Dazu hat BiOPT nun viele Informationen zur möglichen Anwendungs- und Funktionsweise eines Defibrillator erstellt.

Die Informationen sind für jedermann wichtig, für Arzt, Pflegepersonal, etc. als auch eben den einzelnen Bürger, denn jeder hat die Pflicht, Erste-Hilfe zu leisten.

Die Entscheidung, über eine Online-Qualitätsabfrage, fundierte und fachkundige Aussagen und Informationen zu bekommen, war recht zügig getroffen und man habe eine Zielgruppe festgelegt, an die im ersten Augenblick vielleicht niemand gedacht hat, da man die Notwendigkeit dort am wenigsten vermutet hätte…?!

Man wollte wissen, wie gut sind Kliniken ausgestattet und zwar nicht nur in den einzelnen Fachbereichen, sondern auf dem gesamten Klinikareal? Und ist allen bewusst, wo sich die Geräte befinden – sowohl dem ärztlichen, wie auch pflegerischen Personal und natürlich auch den verantwortlichen Personen der Geschäftsführung? Und wenn nicht, was ist zu tun? Wie lässt sich die Situation verbessern, was ist notwendig und sollte getan werden?
Auch die Hersteller von Defibrillatoren sind daran interessiert, ihr Know-how und ihren Support einzubringen und Kliniken, mit Ihren ergänzenden Dienstleistungen, wie z.B. einem individuellen Service und einer Konzepterstellung, ein kompetenter Partner zu sein.
Jetzt mag der ein oder andere den Kopf schütteln und sich denken: „Warum? Ich bin doch bereits als Patient, Besucher oder Personal auf dem Klinikgelände…Wenn nicht hier….Wo sollte ich dann besser im Notfall versorgt sein?“

Anhand der Befragung von etwa 300 Ärzten, aus den Fachbereichen Anästhesie und Kardiologie, in fast ebenso vielen Kliniken, konnten wir einen sehr wertvollen Einblick bekommen, was bereits alles schon unternommen und nach welchen Standards gehandelt wird, um eine Klinik „herzsicher“ zu gestalten und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Als eine der wichtigsten Erkenntnisse lässt sich mit auf den Weg geben, dass der Einsatz der Geräte durch Laien in jedem Fall mehr als befürwortet wird und die Ärzte die Notwendigkeit sehen, den Zugang zu den  Geräten an strategisch wichtigen Punkten auf dem Klinikgelände, für jeden zu ermöglichen.

Auch für die Hersteller von Defibrillatoren eröffnet sich so die Möglichkeit, sich effektiv einzubringen und den Service und die Dienstleistungen, den Bedürfnissen anzupassen. Vornehmlich in den Bereichen Schulung und Kommunikation gibt es Potenzial Hand-in-Hand zu arbeiten.

Großer Dank gilt laut Bettina Illig allen Ärzten, die sich an der Befragung beteiligt und gezeigt haben, wie sehr sie an der Sicherheit und dem Wohlergehen aller Menschen interessiert sind und sich täglich dafür einsetzen.

Video zum Thema auf medizin-tv.om



Autor: Bettina Illig